Im Bereich Psychiatrie biete ich insbesondere auf die Überweisung ärztlicher Kollegen hin eine medizinisch-psychiatrische Erstdiagnostik und Krisenintervention an. Grundsätzlich ist auch die Frage zu prüfen, ob eine medikamentöse oder  psychotherapeutische Behandlung oder beides sinnvoll ist.

Soweit ich den Patienten selbst in meine psychotherapeutische Behandlung übernehme, führe ich gegebenenfalls auch eine psychopharmakologische Begleittherapie durch, die in manchen Fällen dem Patienten/in eine strukturierte therapeutische Arbeit erst ermöglicht und eine Linderung der Beschwerden erheblich beschleunigen kann.

Meine zentrale Aufgabe sehe ich im Angebot von tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Traumatherapie mit EMDR in Form von 50- bis 100minütigen Einzelsitzungen.
- Traumatisch bedingten Störungen: dazu gehöen die "einfachen "und die "komplexen" Posttraumatischen Störungen, die mit Dissoziationen (z.B. Entfremdungsgefühlen) verbunden sein können.

- Angstkrankheiten, soweit ein lebensgeschichtlich bedingter Grundkonflikt das seelische Befinden über das spezielle Symptom der Angst hinaus beeinträchtigt und die Zielsetzung des Patienten/in nicht für die Einleitung einer Verhaltenstherapie spricht.

- "depressiven Neurosen" bzw. Belastungsreaktionen von Krankheitswert, etwa bei grundsätzlich gestörtem Selbstwertgefühl oder veranlasst durch nicht lösbare aktuelle Konflikte, schwere Verlusterlebnisse, durch Mobbing  oder andere situative Überforderung, auf die nicht mehr mit eigenen Möglichkeitgen geantwortet werden kann.

- bestimmten Persönlichkeitsstörungen, insbesondere bei traumatischer Entstehungsgeschichte


Nicht zuständig sehe ich mich für die Therapie von Suchtkrankheiten als solchen, wohl aber für die Behandlung von gleichzeitig vorliegenden Grundstörungen, soweit der Patient/in bereits längerfristig abstinent lebt von abhängig machenden Substanzen. 
Über die Möglichkeiten einer von der gesetzlichen Krankenkasse finanzierten Richtlinien-Psychotherapie hinaus biete ich tiefenpsychologisch orientierte Einzel-Beratung an - beispielsweise im Fall von Beziehungsstörungen oder Mobbing am Arbeitsplatz - bereits bevor schwierige oder überfordernde Situationen den Patienten in einen anhaltend kritischen Zustand versetzt haben.

Bei einer Beratung stehen in der Regel systemisch-analytische Gesichtspunkte im Mittelpunkt des Gespräches. Auch hier werden aber selbstverständlich lebensgeschichtliche Parallelen beziehungsweise aus frühkindlicher Prägung stammende Reaktionsmuster in eine bewusste Verarbeitung und neue, erfolgreichere Strategie übergeführt. In solchen festgefahrenen Situationen können oft in wenigen Sitzungen neue kreative Ideen gefunden werden.

Im Fall einer ausschliesslichen Beratung - wenn es also nicht um die Behandlung von Krankheitszuständen mit einer medizinisch ableitbaren Diagnose geht, ist die Leistung privat vom Patienten entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu honorieren.

Ein reines Burnout-Syndron beispielsweise - also Überforderungszustände - gilt nicht als Krankheit.
Ich führe in meiner Praxis überwiegend 50minütige psychotherapeutische Einzelsitzungen durch.

Alle Gesprächstermine sollen zuvor telefonisch vereinbart werden, wobei ich den PatientInnen in der Regel innerhalb von 2 Wochen einen Erst-Termin anbieten kann - für einen ersten Kontakt bzw. für eine Erstberatung oder Krisenintervention. Ob ich dann auch eine reguläre Psychotherapie anbieten kann, hängt von der Auslastung meiner terminlichen Kapazitäten ab.

Ich führe keine Warteliste, sondern biete dem Patienten entweder kurzfristig einen Beginn der regelmäßigen Sitzungen innerhalb von vier bis acht Wochen an oder bitte ihn, sich an einen anderen Psychotherapeuten zu wenden je nach der methodischen Richtung (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Psychoanalyse), für welche er sich nach unserem Gespräch entscheidet. 

Ich empfehle telefonisches Nachfragen alle 3 oder 4 Wochen, falls weiterhin kein Behandlungsplatz gefunden wird.